Kaum hatte das Hotel-Restaurant Rebstock in Meiringen am vergangenen Donnerstag seine Tore geöffnet, waren fast alle Plätze auf der Terrasse und im Restaurant belegt. Nicht nur das Wetter lud zum Verweilen im neu eröffneten Restaurant ein. Während sich ein Teil der Gäste auf der Terrasse – nach dem Motto sehen und gesehen werden – es sich gemütlich machte, wurde in der Gaststube schon fleissig Runde um Runde gejasst. Im Hintergrund spielte das Ländlertrio Reusser-Wegmüller Schottisch, Fox und Ländler. Das Trio brachte von Beginn an gute Stimmung ins Lokal. Die ersten Gäste wagten sich schon an die Bar und gute Gespräche wurden geführt. Das Lachen und die Freude über den grossen Aufmarsch spiegelte sich in den Gesichtern des Wirtepaars Lotti und Robi Ammann und ihrem Team wieder. Ein Lächeln und gegen Abend Beinschinken und Zopf gab es für jeden Anwesenden gratis. «Es ist gut, dass das Restaurant wieder offen ist. Dazu die wunderbare Musik heute. Wir werden nicht das letzte Mal hier sein», meinten Heinz Huggler und Bruno Anderegg, beide aus Meiringen. «Ammanns waren uns sofort sympathisch. Und dass die beiden das Lokal als Familienbetrieb führen wollen, hat den Ausschlag gegeben, dass wir ihnen den Rebstock übergaben», rühmten Peter und Lieselotte Räss, Mitbesitzer des Rebstocks. Sie fanden zudem, es sei eine Bereicherung für Meiringen, dass im Rebstock wieder gewirtet werde.
Freundlicher Service und gute Küche
Das charmante Team um Lotti und Robi Ammann mit Kristel Zemp, Sarah Ammann, Cornelia Fröhlich und Christa von Weissenfluh war zuvorkommend und nett trotz der vielen Gäste. Am Mittag werden die Gäste in Zukunft mit Tages- oder Lunchmenüs verwöhnt. Am Abend lockt das reichhaltige A-la-carte-Angebot etwa mit Rindsfiletmedaillon «Rebstock», dem Schweinssteak «Hasli-Geist» oder einer «Steingletscher Rösti», die nicht nur für Vegetarier gedacht ist. Und zum Schluss ein feines Dessert aus der Küche von Robi Ammann und der Abend wird zum Hochgenuss. Ammanns hatten zwanzig Jahre lang erfolgreich den Sonnenberg in Kriens geführt. Der Wunsch, ins Oberland zu kommen, gab für das Paar den Ausschlag, den Rebstock zu pachten. «Heb ä scheeni Stund. Hech klä ghirmä, trinkä, ässa, griesse und der Stress vergässä – Andri diend für dich rotierä, rischtä, choche und servierä», so steht es in der Speisekarte. Und genau das ist das Motto für die Zukunft im Rebstock. «Wir wollen arbeiten und dabei glücklich sein», sagen Lotti und Robi Ammann. Mit einem freundlichen Adieu und Aufwiedersehen wurde am Eröffnungstag alle verabschiedet. Und wer kommt nicht gerne wieder an einen Ort, wo er derart willkommen ist?
http://wwhttp://www.oberhasler.ch/artikel/74749/
|